Mittwoch, März 19, 2014

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Brut-und Setzzeit Berlin&Brandenburg

Vor kurzem hatte bereits Lilly`s Frauchen darüber berichtet.

Und wie sieht es in Berlin&Brandenburg aus?

Die Brut und Setzzeit hat bereits begonnen vom 01.März bis zum 15.Juli bedeutet dies für uns und unsere Hunde:Leinenzwang.Bei Zuwiderhandlung kann eine Geldbuße in Höhe von 5000€ und mehr erfolgen.
Die strengste Gesetzeslage herrscht in Brandenburg,Sachsen-Anhalt sowie im Saarland.
Hier gilt Tötungsrecht bereits,wenn der Hund sich nicht im Einwirkungsbereich des Hundeführers befindet.
Leider gibt es keine einheitliche Regelung zum Einwirkungsbereich,gerade für Hunde die mit Schleppleinen ausgeführt werden würde ich sicherheitshalber nicht mehr als 5-8 Meter Leinen verwenden und am Besten welche in einer Signalfarbe,so das man auch vom weiten erkennen kann das der Hund angeleint ist.

Meine Persönliche Meinung ist ganz klar:Pro Natur.
Genügend Wildtiere lassen ihr Leben auf Straßen oder sterben durch Landwirtschaftliche Maschinen.Zuletzt darf die Jagd nicht vergessen werden.

Wir dürfen nicht vergessen das wir lediglich "Gast" sind und uns auch so verhalten sollten und das natürlich das gesamte Jahr über.Auch jeder noch so Abrufsichere Hund-kann getreu seiner Natur-anders reagieren als gewünscht.Ein Tier bleibt in seinem Element immer ein Tier.


In Brandenburgs Wäldern herrscht im übrigen das ganze Jahr über Leinenzwang.
In Berlin dürfen Hunde nur in dafür ausgewiesenen Flächen,ohne Leine laufen(Hundeauslaufgebiete).


darf gerne geteilt werden ;-)


Weitere Informationen gibt es hier:

Landes Jagdgesetz Brandenburg

Landes Waldgesetz Brandenburg

Waldgesetz Berlin

Jagdgesetz Berlin 

Dürfen Jäger Hunde erschiessen-Ratgeber mit nützlicher Tabelle für alle Bundesländer






Kommentare:

  1. Wir wohnen in Sachsen-Anhalt und Emma und Lotte bleiben jetzt an der Leine. Hier gibt es sehr viel Wild, besonders Wildschweine. Deshalb haben wir 5m Leinen. Das muss jetzt reichen.
    Außerdem wird auf den Wegen geblieben und nicht quer durch den Wald gegangen. Diese Einsicht sollte jeder Hundebesitzer haben. Und mal ehrlich, wir freuen uns doch alle wenn wir Rehe oder anderes Wild beobachten können.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  2. Oh mein Gott! Sprachlos bin ich! wer kann einen Hund erschießen, weil er 10 Meter vom Herrchen geht? Da sind sicherlich waschechte Psychopathen, Gesetzt hin, Gesetzt her. Tut mir Leid, aber das ist nicht normal, absolut krank und pervers. Und solche Leute dürfen Waffen tragen und benutzen? Gute Nacht! So schützt man bestimmt die Natur! Hut ab!
    Liebe Lila, bleib brav bei Frauchen!
    Liebe Grüße
    Dein sehr besorgter Arno!

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  3. Hallo Lila,

    schön, dass du uns informierst, wie es bei euch aussieht. Hier sind sie leider auch sehr, sehr, sehr streng. Leinenzwang? Ja, das ganze Jahr und überall. Freilaufflächen für Hunde? Fehlanzeige! Teure Hundesteuer? Aber natürlich. Manches Mal fragen wir uns, wofür wir eigentlich zahlen. Es gibt keine Freilauffläche, es gibt keine Tütchen gestellt, es gibt kaum mal einen Abfalleimer für die Tütchen zu finden. Aber zum Glück ist das nur in der City so. Die Dörfer rundrum sind da wesentlich besser organisiert.

    Aber ich finde es gut, dass ihr die Tiere respektiert. Im Wald darf ich zwar auch mal ohne Leine, aber nur, wenn wirklich alles ruhig ist. Schon beim kleinsten Rascheln im Gebüsch muss ich wieder ran an die Leine. Daher liebe ich die freien Felder, wo Frauchen deutlich weiter gucken kann.

    Wuff-Wuff dein Chris

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  4. Ich finde es immer wieder wichtig, dass wir Blogger darauf hinweisen ... denn wie oft wird es ignoriert! Dein Post ist toll geschrieben und ich werde ihn gleich mal auf den verschiedenen "Social-Media-Plattformen" weiter teilen!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Laika

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  5. Im Wald darf ich sowieso nicht ohne Leine laufen. Meine Schleppleine hat 8m oder ich komme an die 8m Flexi, wie Frauchen so drauf ist oder das Wetter ;-) Ansonsten herrscht bei uns in BaWü ganzjährig keine Leinenpflicht. Während der Brut- und Setzzeit kommt bei uns aber trotzdem die Schleppleine dran!

    *wuff* deine Lilly

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  6. Liebe Johanna,

    ich finde das sehr interessant, denn in NRW gilt es ganz anders…

    Die maßgeblichen Gesetze sind § 14 Bundeswaldgesetz, § 2 Landesforstgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, § 49, § 53 Gesetz zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz – LG) und §5 Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz – LHundG NRW). Grundsätzlich gibt es keine Leinenpflicht im Wald für Hunde in NRW. (Ausn. Es handelt sich um gefährliche Hunde nach Landeshundegesetz und man verlässt mit dem Hund nicht die offiziellen Waldwege). Aus dem Jagdgesetz nicht abgeleitet werden, dass der Hund im Einwirkungsbereich des Hundeführers sein muss solange er kein Wild aufsucht. Das bedeutet natürlich nicht, dass man seine Hunde wie eine wilde Meute durch das Unterholz schicken darf.

    Die strengsten Bestimmungen nach Jagdgesetz besitzen Sachsen-Anhalt, Saarland und Brandenburg. Hier gilt Tötungsrecht bereits, wenn sich der Hund nicht im Einwirkungsbereich des Hundeführers befindet.

    Aber unsere Hinterlassenschaften beseitigen wir auch.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  7. Na da haben wir aber Glück, denn Schleswig - Holstein ist im Vergleich zu Brandenburg wesentlich toleranter, indem dort Hunde nur dann als wildernd gelten, wenn sie sichtbar Wild verfolgen oder gar reißen. Und doppelt Glück haben wir, weil wir den Jäger kennen und der immer sagt, dass meine Hunde weitaus besser hören als seine;-)

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