Freitag, November 01, 2013

Der Umgang mit den Hinterlassenschaften...

Scheint für viele Hundebesitzer schwierig zu sein.Aber da das natürlich nicht der Fall ist,zeigen wir heute einmal wie es funktioniert ;).







Zunächst wird natürlich einmal ein Hund mit dem nötigen Bedürfnis gebraucht
hier gilt zu beachten,das die Intimsphäre nicht missachtet wird!


















Als nächstes zieht man natürlich gekonnt seine Kotbeutel aus der Jackentasche,öffnet diesen durch leichtes schütteln und greift direkt mit der Hand hinein.

Dann stülpt man den Beutel praktisch einmal um die Hand einschließlich der Hinterlassenschaft und macht einen Knoten rein,denn man möchte ja schließlich nichts verlieren und fertig!













So und nun wird der eine vielleicht gelacht haben oder auch das feine Näschen ge-rümpft haben.
Aber nun  wird es ernst.




Denn leider gibt es nach wie vor viele Hundehalter die aus welchen Gründen auch immer,den Kot einfach liegen lassen.Was dazu führt das eine art Tretminen Landschaft entsteht.Immer weniger Grünflächen vorhanden sind.Auch können sich dadurch Parasiten wie beispielsweise Giardien verbreiten.
Vor allem aber sehen viele nicht- Hundehalter das Übel beim Hund selber,anstatt den Hundehalter dafür verantwortlich zu machen.
Das dies den Hunden zum Verhängnis werden kann,daran scheinen leider nur wenige zu denken.
Wenn man sich einmal die Contra Seite der Hundesteuer Petiton ansieht,fällt einem auf,das die nicht Kotbeseitigung das Hauptproblem darstellt.Nicht wenige äußern sich leider sehr pietätlos.
Aber das auch die Leinenhalter,die den Kot aufnehmen nicht immer besser behandelt werden,zeigt der Blog Bericht von Lasse&Ludwig auf Snoopet.de.
Zudem wurde die Facebook Gruppe "Wir sind die Guten-wir heben auf!" gegründet.Natürlich sollten Taten folgen und nicht nur virtuelle Klicks ;-).
Um den Konflikt zu lösen,bedarf es noch viel Handlungsbedarf und Einsicht von Hundehaltern.Aber auch der Staat (Kommunen und Gemeinden)der nun mal die Hundesteuer erhält und verwaltet sollte in diesem Bereich tätig werden.
Habt ihr Kotbeutelspender oder Mülltonnen in euer Gegend zur Verfügung?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare und Meinungen zu diesem Thema.






Kommentare:

  1. Ach, ein Endlosthema, das immer aktuell und spannend ist, denn natürlich heben alle auf ...

    Ich verlange gar keine Beutelspender (haben wir direkt auf dem Land nicht), sondern habe Tüten dabei und entsorge die Tüte im Abfalleimer oder im eigenen Komposter oder Mülleimer.

    Ich habe sogar schon gefüllte Tüten irgendwo in der Landschaft liegen sehen und in Berlin hängen sie an irgendwelchen Zäunen *augenroll*

    Mich ärgert besonders das Liegenlassen an Wegen, denn wo eine Wurst liegt, da hat der nächste Hund auch Lust zu wursten.

    Bei meinem seltenen Stadtgängen, da sehe ich auch immer Haufen rumliegen - und - das würde mich als Hausbesitzer auch stören, dass die Hundeleute ihre Rüden gegen mein Haus pissen lassen ... ist wirklich nicht schön und wo einer ...

    Liebe Grüße ♥ Monika mit Bente

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    1. Ich kenne weder in Berlin noch in Brandenburg eine Stelle mit Kotbeutelspender oder Abfalleimer.
      Für mich ist es auch kein Problem Beutel selber zu kaufen.
      Gerade Conrad hasst es,sein Geschäft auf einer Tretminen Landschaft zu verrichten.
      Ich achte bei den Jungs immer darauf das sie nicht an Hausmauern markieren.
      Gerade in Berlin ist die Hundesteuer mitunter am Teuersten und geboten wird eigentlich nichts,was natürlich auch leider oft als Totschlagargument von nicht aufsammlern angeführt wird...

      Liebe Grüße
      Johanna und Lila

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  2. Toller Bericht!! Und super das ihr das Thema angesprochen habt.

    Allerdings sollte noch zu erwähnen sein, das es gaaaanz wichtig ist, die eingepackten Häufchen sammt Tüte auch in die Mülltonne zu werfen.

    Bei uns herrscht zur Zeit das Problem, das manche Leute zwar alles eintüten - aber es dann eklig finden das Tütchen die 2-3 Meter zum Mülleimer mitzunehmen.
    Somit liegen bei uns viele kleine schwarze Mülltüten auf den Wiesen.
    Die so natürlich total für den Po sind!!

    Wuff, Deco und Pippa

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    1. Danke euch!
      Ich denke vielleicht erreicht ja man ja auf diese Art doch noch den ein oder anderen Hundehalter,der vielleicht zum Umdenken bereit ist.
      Das liegen lassen der Tüten ist ja in der Tat vollkommen für den Po!
      Liebe Grüße
      Johanna mit Lila

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  3. Also, bei uns gibt es diverse Dogstations mit Kotbeuteln und Mülleimern. Wir sammeln auch eifrig auf. Zum einen , um den Kot von Socke zu begutachten. Sie bekommt keine Wurmkuren, ist nicht geimpft und man kann u.U. erkennen, wie die Bauspeicheldrüsenwerte sind (Öliger Output).
    Zudem mögen wir es selbst nicht in die Tretminen treten und finden auch, dass es bei Hitze sehr streng aus dem heimatlichen Wald riecht.

    Im Übrigen räumt man zu Hause ja auch den Unrat weg. Schade, dass der Katzenkot im Garten nicht auch entsorgt werden kann.

    Eine tolle Idee, die unser Wohnorte schöner macht.

    Viele liebe Grüße

    Sabine mit Socke

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    1. Dann scheint bei euch wohl ein System zu greifen.
      Das ist natürlich zu begrüßen.Denn dann gibt es keine faulen Ausreden mehr.
      Ich kontrolliere so auch täglich den Output,trotz Entwurmungen&Co kann ja doch immer etwas zu finden sein.
      Und das man in seinen eigenen Vier Wänden Ordnung und Sauberkeit schätzt,es aber anderen Menschen nicht angedeihen lässt,ist schon ein wenig Asozial.
      Liebe Grüße
      Johanna und Lila

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  4. Ach ja, das Hundekotproblem. Überall das Gleiche. Bei uns sieht es da sehr traurig aus. Viele, viele, viele Hunde auf engstem Raum. Viele, viele, viele Halter, die sich einen Dreck um den Dreck ihrer Vierbeiner scheren. Besonders krass wird es bei Schnee, dann findet Hund die Wiese nicht mehr und Herrchen meint, das könne liegen bleiben, ist ja nicht auf dem geräumten Bürgersteig. Ist der Schnee weg, gilt es, einen Slalomlauf zu bewerkstelligen.

    Mein Frauchen hebt auch auf, Kotbeutel müssen wir aber selbst kaufen. Für unsere Stadt mit etwa 45.000 Einwohnern und gefühlten 20.000 Hunden gab es jetzt einen Sponsor, der mal 4.000 Hundetüten zur Verfügung gestellt hat. Die werden gratis in Kleinstmengen (max. 10 Tüten / Halter NICHT pro Hund) werden abgegeben. Außerdem gibt es eine Vermietungsgesellschaft, die einen einzigen Spender aufgestellt hat. Da wir aber so selten zur Stadt oder dem Spender kommen und im Spender auch die dünnsten Tütchen zur Verfügung stehen, die sofort zerreißen, kaufen wir unsere Tüten selbst.

    Zur Hundesteuer - wir haben so im Umkreis mit die höchste Hundesteuer, die jetzt grad auf 72 Euro pro Jahr erhoben wurde. Kotbeutel? Fehlanzeige, wie oben beschrieben. Hundefreilaufflächen? Fehlanzeige, kompletter Leinenzwang - und zwar überall. Unser O-Amt ist sogar richtig frech. Neulich beobachtete es eine halbe Stunde lang einen Hundehalter, der seinen Hund brav an der Leine führte. Die letzten Meter zur Haustür durfte er dann ohne Leine laufen. Prompt stieg der O-Amt-Mitarbeiter aus seinem Wagen und es folgte eine Verwarnung, beim nächsten Mal gibt es ein sattes Bußgeld!

    Eine Frechheit, die Ihresgleichen sucht. Vor allem, wenn wir dann nur irgendwo lang laufen, nix Geschäftliches erledigen und werden angemotzt, es sei eine Frechheit, dass wir hier langlaufen und der Raucher auf seinem Balkon wolle uns abfackeln. Leider fiel Frauchen zu spät ein, nach seinem Namen zu fragen, um die Anzeige wegen Sachbeschädigung gleich richtig zu stellen.

    Wuff-Wuff Chris

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    1. 72 Euro an Steuern ist ja noch fast ein Schnäppchen.
      Dennoch erfolgt dafür ja keine Gegenleistung.Und 10 Beutel pro Halter,das ist ja wirklich ein Witz.Aber besser wie gar keine :-/.
      Ich wurde in letzter Zeit eigentlich,wenn wir mal in der Stadt unterwegs sind,ständig angepöbelt.Allerdings waren es meistens Jogger...
      Mit dem O-Amt haben wir noch nie Bekanntschaft gemacht,GsD.
      Danke für euren ausführlichen Kommentar.
      Liebe Grüße
      Johanna und Lila

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  5. Wegräumen und gut iss! Tüten hab ich immer dabei.

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    1. Seh ich ja auch so.Mehr davon wären prima.
      Und ich führe stets eine zweite Beutel-Rolle bei mir ;).
      Liebe Grüße
      Johanna mit Lila

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  6. Natürlich auch bei uns ein leidiges Thema.

    Wir haben hier zwar Kotbeutelspender, aber natürlich auch nette Mitbürger, die der Ansicht sind "Alles Meins" und sich den gesamten Inhalt, sofern denn aufgefüllt, auf einmal herausziehen. Das fällt mir nur hin und wieder so auf, denn für den Erwerb von Kotbeuteln reicht es bei uns gerade noch so... ;)

    Ebenfalls gang und gäbe ist die (Un)sitte, den Kotbeutel samt Inhalt ins Gelände zu schmeißen. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass es selbst mir in der Karlsruher Innenstadt tagtäglich passiert, dass ich den gefüllten Beute 1 Kilometer durch die Gegend zu tragen habe, bis ich auf den nächsten öffentlichen Mülleimer treffe. Für manche 1 Kilometer zu viel. Ob mehr Mülleimer daran etwas ändern würde, mag dahingestellt sein...

    Am meisten rege ich mich jedoch über die Leute auf, die ihre Hunde immer noch ungeniert auf Gehwegen und direkt vor Eingangstüren scheißen lassen. Ich finde, das geht echt gar nicht!!! Inmitten von Wald sehe ich das nicht so eng...

    LG Andrea, die auch schon mal was zu diesem Thema verfasst hat

    http://newspinscher.blogspot.de/2013/02/blogbuch-shitstorm.html



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    1. Alles Meins-ist ja ohnehin ein prima Hobby geworden.
      Wenn wir mal auf Asphalt unterwegs sind,finde ich meistens auch erst am Ende der Strecke eine Mülltonne.Denn in die Tonnen von Bus-Fahrgästen,möchte ich die Beutel ungern hinein werfen.
      Gerade Conrad macht gelegentlich,falls sich kein sauberer Platz finden lässt,kurz neben dem Grünstreifen.Dafür habe ich stets Taschentücher parat.
      Also es geht alles wenn man nur will.
      Dein Beitrag zum Thema,gefällt mir sehr gut.
      Liebe Grüße
      Johanna und Lila

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